The Fort Worth Press - Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000

USD -
AED 3.672997
AFN 68.000338
ALL 88.249786
AMD 387.319992
ANG 1.801995
AOA 943.492219
ARS 965.601195
AUD 1.444425
AWG 1.8025
AZN 1.697519
BAM 1.751646
BBD 2.018872
BDT 119.475169
BGN 1.751115
BHD 0.376494
BIF 2890
BMD 1
BND 1.282597
BOB 6.909215
BRL 5.434699
BSD 0.999852
BTN 83.669439
BWP 13.070719
BYN 3.271954
BYR 19600
BZD 2.015441
CAD 1.35105
CDF 2864.999837
CHF 0.841698
CLF 0.032626
CLP 900.249896
CNY 7.011298
CNH 6.976785
COP 4181.06
CRC 518.959394
CUC 1
CUP 26.5
CVE 99.249854
CZK 22.505899
DJF 177.719936
DKK 6.675125
DOP 60.449722
DZD 132.191037
EGP 48.312967
ERN 15
ETB 119.213081
EUR 0.895185
FJD 2.183499
FKP 0.761559
GBP 0.747205
GEL 2.720039
GGP 0.761559
GHS 15.769755
GIP 0.761559
GMD 68.510284
GNF 8632.498647
GTQ 7.734094
GYD 209.157352
HKD 7.773545
HNL 24.869836
HRK 6.799011
HTG 131.770101
HUF 355.260153
IDR 15125
ILS 3.69855
IMP 0.761559
INR 83.71665
IQD 1310
IRR 42104.999879
ISK 135.079997
JEP 0.761559
JMD 157.082083
JOD 0.708704
JPY 142.771022
KES 128.999491
KGS 84.204465
KHR 4065.000042
KMF 441.625029
KPW 899.999433
KRW 1310.309681
KWD 0.30501
KYD 0.833259
KZT 479.592294
LAK 22082.5008
LBP 89599.999826
LKR 298.544624
LRD 193.774961
LSL 17.184971
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 4.739871
MAD 9.69325
MDL 17.413073
MGA 4551.000105
MKD 55.134937
MMK 3247.960992
MNT 3397.999955
MOP 8.006682
MRU 39.714978
MUR 45.950094
MVR 15.359752
MWK 1735.999845
MXN 19.658197
MYR 4.116499
MZN 63.874973
NAD 17.184968
NGN 1668.489903
NIO 36.797439
NOK 10.48699
NPR 133.868346
NZD 1.573605
OMR 0.38455
PAB 0.999839
PEN 3.749102
PGK 3.973496
PHP 56.094996
PKR 277.694362
PLN 3.827185
PYG 7804.397474
QAR 3.64075
RON 4.454301
RSD 104.90697
RUB 94.234865
RWF 1332
SAR 3.751165
SBD 8.292444
SCR 13.25156
SDG 601.498539
SEK 10.08267
SGD 1.280385
SHP 0.761559
SLE 22.847303
SLL 20969.494858
SOS 570.999765
SRD 30.700499
STD 20697.981008
SVC 8.748377
SYP 2512.529936
SZL 17.184976
THB 32.369735
TJS 10.638614
TMT 3.5
TND 3.039502
TOP 2.342101
TRY 34.1779
TTD 6.791973
TWD 31.589747
TZS 2729.999958
UAH 41.159912
UGX 3693.801418
UYU 41.923783
UZS 12737.500796
VEF 3622552.534434
VES 36.861937
VND 24610
VUV 118.722009
WST 2.797463
XAF 587.530285
XAG 0.031431
XAU 0.000375
XCD 2.70255
XDR 0.739643
XOF 588.491069
XPF 106.999766
YER 250.325044
ZAR 17.098601
ZMK 9001.203383
ZMW 26.442032
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1163

    -0.04%

  • Goldpreis

    7.2000

    2675.3

    +0.27%

  • SDAX

    152.0600

    14210.36

    +1.07%

  • TecDAX

    82.9500

    3446.38

    +2.41%

  • MDAX

    413.1400

    27210.14

    +1.52%

  • Euro STOXX 50

    34.8600

    5067.45

    +0.69%

  • DAX

    235.2300

    19473.63

    +1.21%

Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000
Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000 / Foto: © AFP

Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000

Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Gesamtzahl der Todesopfer in beiden Ländern auf über 16.000 gestiegen. In der Türkei starben nach einer neuen Bilanz von Behörden und Rettungskräften 12.873 Menschen. In Syrien stieg die Zahl der Todesopfer auf 3.162. Rettungskräfte in beiden Ländern versuchten derweil bei weiter eisigen Temperaturen verzweifelt, noch mögliche Überlebende zu finden.

Textgröße:

Mit den neuen Bilanzen aus beiden Ländern wurden nunmehr bereits 16.035 Todesopfer vermeldet. Es wird befürchtet, dass die Zahl weiter steigen wird. Die Suche nach Überlebenden wird immer mehr zu einem Wettlauf gegen die Zeit: Aus den Erfahrungen vergangener Katastrophen ist bekannt, dass ungefähr nach 72 Stunden die Wahrscheinlichkeit für das Finden von Überlebenden dramatisch sinkt.

Diese Zeitspanne verstrich am Donnerstagmorgen. Hinzu kommen die äußerst ungünstigen Wetterbedingungen vor Ort. Im türkischen Gaziantep kampierten laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten in der Nacht erneut tausende Menschen im Freien - bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. "Ich habe Angst um jeden, der unter den Trümmern begraben ist", sagte Melek Halici. Sie selbst lief mit ihrer in einer Decke eingehüllten kleinen Tochter auf der Straße hin und her, weil dies wärmer sei als irgendwo zu sitzen.

"Unsere Kinder zittern", berichtete auch ein 40-jähriger Mann. "Wir mussten Parkbänke anzünden und sogar einige Kleidungstücke der Kinder", fügte der fünffache Familienvater hinzu. "Sie hätten uns wenigstens Zelte geben können." Auch andere Einwohner der nahe des Epizentrums des Bebens liegenden Stadt beklagten ausbleibende Hilfe.

Derweil mehrte sich zusehends Kritik am Krisenmanagement der Regierung. Die Kritik betraf auch eine mehrstündige Einschränkung von Twitter während eines Besuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Erdbebengebiet. Der Kurzbotschaftendienst war am Mittwoch größtenteils nicht mehr erreichbar gewesen, wie AFP-Journalisten, Nutzer in der Türkei und die Netzwerkverkehr-Beobachtungsstelle netblocks.org berichtet hatten.

Führende türkische Oppositionspolitiker warnten davor, dass dadurch die Rettungsbemühungen blockiert werden könnten. Der Chef der säkularen Oppositionspartei CHP, Kemal Kilicdaroglu, rief am Mittwoch dazu auf, "diese Schande" sofort zu beenden.

Gegen 3.00 Uhr nachts (MEZ) war Twitter dann laut netblocks.org wieder erreichbar. Twitter-Besitzer Elon Musk schrieb dazu vorher in dem Onlinedienst: "Twitter wurde von der türkischen Regierung informiert, dass der Zugang in Kürze wieder freigegeben wird."

Erdogan hatte am Mittwoch "Defizite" im Krisenmanagement nach der Katastrophe eingeräumt. Bei einem Besuch von zwei besonders betroffenen Regionen sagte er allerdings auch, es sei nicht möglich, "auf so ein Erdbeben vorbereitet zu sein".

Weltweit sind inzwischen Hilfsaktionen für die Erdbebenopfer angelaufen. Die EU will Anfang März eine Geberkonferenz für Syrien und die Türkei abhalten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Mittwoch, die Türkei und Syrien könnten "auf die EU zählen". Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten bis zu 23 Millionen Menschen von den Folgen des Bebens betroffen sein.

In den ersten Tagen hatten gesperrte Flughäfen und verschneite Straßen die Ankunft von Rettungsmannschaften und Hilfslieferungen verzögert. In Syrien kommt die politisch heikle Lage hinzu. Das Katastrophengebiet ist dort in von Damaskus kontrollierte Gebiete und Territorien unter der Kontrolle von Rebellen geteilt. Es wird befürchtet, dass der international geächtete Machthaber Baschar al-Assad Hilfslieferungen nur in von der Regierung kontrollierte Gebiete lässt.

S.Weaver--TFWP